Bergisch-Märkische Eisenbahn

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Gründung der Bergisch–Märkischen Eisenbahn

Die Entscheidung der Cöln-Mindener Eisenbahn (CME) aus dem Jahr 1843, ihre Strecke Köln ‒ Dortmund ‒ Kamen ‒ Minden (Rhein-Weser-Bahn) über Duisburg und nicht über Elberfeld zu führen, war für die Elberfelder Region eine herbe Enttäuschung. Man nahm das zum Anlass, eine eigene Bahngesellschaft, die Bergisch-Märkische Eisenbahn, (BME) zu gründen, um die heimischen Interessen selbst in die Hand zu nehmen. Binnen weniger Monate war das Kapital für den Bahnbau zusammen. Die Konzession wurde am 8. März 1844 erteilt, und im folgenden Jahr begangen die Bauarbeiten an der Strecke Elberfeld ‒ Schwelm ‒ Hagen ‒ Witten ‒ Barop ‒ Dortmund. Nach einigen Schwierigkeiten wurde noch während der Revolutionsjahre[1] der Güterverkehr am 20. Dezember 1848 und der Personenverkehr am 9. März 1849 aufgenommen.

Weitere Entwicklung

Im Mai 1964 war die Stammstrecke elektrifiziert.[2]

Am 29. Mai 1988 wurde die Verbindungskurve Langendreer in Betrieb genommen, wodurch der Fernverkehr durch Barop entfiel.

Bedeutung für Hombruch

Die Bergisch-Märkische Eisenbahn hat eine besondere, tragische Bedeutung für den Ort Hombruch. Harkort hatte eine solche Eisenbahn schon seit 1825 gefordert. 1844 begann nach seinen Plänen der Bau der Stammstrecke von Elberfeld nach Dortmund. Sie wurde aber zu spät fertig. 1847, ein Jahr vor der Betriebsaufnahme, ging Harkorts Fabrik in Konkurs.

Quellen

  • Die Eisenbahn in Dortmund. Verlag: DGEG Medien. ISBN: 3-937189-00-9
  1. Die Revolution in Westfalen endete mit der Niederschlagung des Iserlohner Aufstands am 17. Mai 1849.
  2. bahnen-wuppertal.de