Gustav Singerhoff

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Gustav Singerhoff Geboren am '13. Februar 1867' in Dortmund-Hombruch. Seit 1897 Tätigkeit für die Barop-Hombrucher Zeitung, deren Geschäftsführer und Redakteur er von 1900 bis 1910 war. Anschließend zog er nach Bochum und arbeitete im Büro der Zeche Prinz-Regent und in der Knappschafts-Berufsgenossenschaft, bis er sich ganz der schriftstellerischen Tätigkeit widmete. Seine Humoreske Fritz und Rieke bei der Mobilmachung kam auf eine Auflage von 50.000 Exemplaren. Er schrieb sowohl hoch- als auch plattdeutsch. Singerhoff verstarb am 14.01.1939 in Bochum. Pseudonym: Onkel Nolte.

Selbständige Veröffentlichungen: Kaiser Friedrich. 1888 – Bismarck. 1898 – Patriotische Klänge und andere Gesänge. Liederhain. 1905 – Heil Dir, mein Deutschland. Kriegsgedichte. 1914 – An die dt. Arbeiter. Flugblatt. September 1914 zum Besten der 9. Kriegsanleihe. 1914 – Fritz und Rieke bei der Mobilmachung. Humoreske. o.O.u.J. Lieder: An die Bergleute [während der Besatzungszeit und der Spartakuszeit veröffentl.] – Die Heimat wieder frei. Gedicht. 1925 – Hitler-Marschlied [als Postkarte veröffentl.] – Kampflied der Hitler-Frauenschaft. o.O.u.J. – Hitlermädel-Lied. o.O.u.J. – Kampflied der Hitlerjugend. o.O.u.J. – Deutschland erwacht. o.O.u.J.

Unselbständige Veröffentlichungen in: Hombruch-Baroper Lokalpresse [ab 1886] – Bochumer Anzeiger 1910ff. – Plattdütsches Sünndagsbl., Bielefeld; Penaten; Unsere Heimat. Herausgabe: Hombruch-Baroper Zeitung. Hombruch 1900-1910 [Hg., Red.]

Unselbständige Veröffentlichungen über Singerhoff: 50 Jahre Schriftsteller, in: Bochumer Anzeiger vom 29.8.1936 [Fotogr.] – Westf. Volksztg. vom 11.2.1937 [Fotogr.].

Nachlaß, Handschriftliches: 1. DLA Marbach: Brief an Cotta, 14.4.1914, Stuttgart – 2. StA Bochum: Mat. Sammlungen: 1. StA Bochum: Zeitungsausschnittslg. – 2. WLA Hagen: Materialslg. Nachschlagewerke: Degener, 4. Ausg. 1909 – Dt. Biogr. Archiv, N.F., Fiche 1229, Sp. 132.